Bodenschutzkalkung in der Stadtforst Goslar

Maßnahme läuft vom 14. August bis 1. September

In der Zeit vom 14. August bis voraussichtlich 1. September wird in der Stadtforst Goslar erneut eine Waldkalkung per Hubschrauber durchgeführt. Betroffen sind folgende Bereiche: Hohes Kehl/ Glockenberg westlich der B 241 sowie östlich der B 241 zwischen Auerhahn und dem südlichem Rand des Herzberges, in West- Ostausrichtung von der B 241 bis zum Wintertal. Die Maßnahmen werden nicht an den Wochenenden erfolgen. Ortslagen sind nicht betroffen. Bachtäler und Sonderbiotope werden ausgespart.

Die Waldkalkung ist eine Kompensationskalkung gegen den Eintrag von säurehaltigen Luftschadstoffen, um die dadurch ausgelösten Versauerungsprozesse möglichst aufzuhalten, die Vitalität des Waldes zu stärken und um Folgerisiken aus der Versauerung zu minimieren. Obwohl der Eintrag von Luftschadstoffen insgesamt deutlich abgenommen hat, klafft der Säureeintrag und das nachhaltige Puffervermögen der Waldböden im Harz immer noch weit auseinander. Auch die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt in Göttingen hält standortangepasste Bodenschutzkalkungen weiter für notwendig.

Die Maßnahme wird zu 90 Prozent vom Land Niedersachsen gefördert. Die Waldkalkung wurde schrittweise durchgeführt. Mit den Kalkungsmaßnahmen 2017 wird die Gesamtmaßnahme in der Stadtforst abgeschlossen sein.

Der ausgebrachte Kalk ist für Mensch und Tier ungefährlich. Dennoch sollten die Waldwege im betroffenen Bereich im oben genannten Zeitraum gemieden werden, um Verschmutzungen der Kleidung zu vermeiden.

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Bodenschutzkalkung in der Stadtforst Goslar

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