Sommerserie: Projekte der Stadt

#GoslarbautZukunft! – Goslars positive Stadtentwicklung im Fokus

Goslar. Die Stadt Goslar hat rund 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner, die in individuell geprägten, attraktiven und zum Teil geschichtsträchtigen Stadtteilen leben. Während die Altstadt den UNESCO-Welterbe-Status trägt und der Denkmalschutz dort einen hohen Stellenwert einnimmt, sprießen im Fliegerhorst Neubauten wie Pilze aus der Erde. Überhaupt wird aktuell viel gebaut und saniert: In Jürgenohl wird der Marktplatz noch bis zum Jahresende zu einem Treffpunkt umgestaltet, der zum Verweilen einlädt. In Hahndorf wächst die Mehrzweckhalle und das Areal um das Breite Tor wird derzeit zu einer einladenden und der historischen Altstadt würdigen Stadteinfahrt ausgebaut. Im Siemensviertel etabliert sich seit Oktober 2022 der Studiengang „Digital Technologies“, der dauerhaft junge Menschen in die Stadt bringen wird. Auch hinsichtlich der Freizeitgestaltung von Jugendlichen verändert sich das Stadtbild: Am Spielplatz „Am Jürgenfeld“ im Georgenberg wurde kürzlich die erste Calisthenics-Anlage in Goslar für Street Workout und Eigenkrafttraining in Betrieb genommen. In Zeiten der Energiewende rücken zudem energetische Projekte immer mehr in den Fokus der Stadt Goslar. So wird unter anderem an einem neuen Radfahrkonzept gearbeitet und zeitlich und örtlich begrenzt im Rahmen der Nachtabschaltung von Straßenbeleuchtung Energie gespart. In schwierigen Zeiten blickt die Bevölkerung oftmals mit Sorgen und Ängsten in die Zukunft und begleitet möglicherweise auch deshalb städtische Projekte und Investitionen teilweise kritisch. „Investitionen in die Zukunft bedeuten aber nicht die Vernachlässigung städtischer Pflichtaufgaben“, unterstreicht Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner stets. Nicht alle Vorhaben und Pläne verankern sich im Gedächtnis der Goslarer Einwohnerinnen und Einwohner. Auch Beteiligungsprozesse der Bevölkerung geraten mitunter ins Vergessen, wenn von der Planung bis zur Umsetzung beziehungsweise Fertigstellung ein längerer Zeitraum vergeht. „Mit dieser Sommerserie wollen wir die positive Entwicklung unserer Heimatstadt Goslar in den Fokus stellen und die Goslarer Bürgerinnen und Bürger an die Projekte und Prozesse erinnern, die zu diesem guten Status quo geführt haben“, begründet Schwerdtner die Aktion #GoslarbautZukunft!. „Oftmals schüren finanzielle Gründe die Bedenken der Goslarerinnen und Goslarer. Sie fürchten, die Stadtverwaltung würde gerade durch Mammutprojekte in finanzielle Schieflage geraten und könne sich dann nicht mehr um ihre Kernaufgaben kümmern. Hier kann ich aber beruhigen. Im jährlichen Haushalt sind diese Investitionen per Ratsbeschluss fortwährend aufgefangen. Und auch über große Vorhaben – wie beispielhaft aktuell das KaiserpfalzQuartier – gibt es Ratsbeschlüsse. Ich kann hier versichern, dass der Rat vor einer Entscheidung immer das Für und Wider abwägt und auch die Kosten im Blick behält. Die Stadtverwaltung setzt die wohlüberlegten, beschlossenen Entscheidungen dann um. Die Sommerzeit möchten wir gerne nutzen, um über städtische Ereignisse bis hin zu Leuchtturmprojekten zu informieren. Im Rückblick auf das, was bereits gelungen ist, als Ausblick, auf das, was geplant ist und als Einblick in unsere laufende Arbeit. An dieser Stelle kann ich für die laufenden Arbeitsprozesse bereits von einer sehr positiven Entwicklung zum KaiserpfalzQuartier berichten. Es gibt eine Kostenübernahmezusage des Landes für die Stadthalle – wir erwarten nur noch die Mitteilung, wie hoch diese ausfällt.“

#GoslarbautZukunft! – Teil 1: Ein wirkliches Leuchtturmprojekt war die Sanierung des historischen Rathauses, das damit im Fokus des ersten Teils der städtischen Sommerserie steht. Nach langjähriger Umbau- und Sanierungsphase wurde das historische Rathaus mit neuem Nutzungskonzept im April 2022 wiedereröffnet. Seither tagt an alter Wirkungsstätte – auf der Ratsdiele – der Rat der Stadt Goslar. Ebenso haben die Tourist-Information und das Welterbe-Infozentrum dort ihren Platz gefunden. Täglich können sich Interessierte bei den Rathausführungen auf eine Reise durch die verschiedenen Baustile und Epochen begeben. Die Sanierung des Rathauses und der neue Anbau, der sich durch seinen modern gehaltenen Stil deutlich vom denkmalgeschützten Altbau absetzt und deshalb seitens des Denkmalschutzes erlaubt ist, werten die Bereiche rund um das Rathaus auf. Ein echtes #GoslarbautZukunft!-Projekt für die Bevölkerung und alle Gäste.

Zur Historie: Die ältesten Bauteile des Rathauses werden auf die Zeit des 11. Jahrhunderts oder älter datiert. Schon sehr früh folgten im 13. und 14. Jahrhundert erste Anbauten. 1561 und 1851 wurde das Rathaus jeweils auf der Nordseite ergänzt. Seinen Anfang nahm das Großprojekt historisches Rathaus zuletzt 2011: Es regnete über das Dach in den Huldigungssaal. Damals wurde das Rathaus als Verwaltungssitz des Oberbürgermeisters genutzt. In der Bauphase traten auch immer wieder seltene historische Funde zutage. Zimmerleute entdeckten beispielsweise Armbrustbolzen aus dem 14. oder 15. Jahrhundert hinter einer Holzverkleidung und eine Flaschenpost von 1895 zwischen Balken im Vordach.

Zunächst war nur eine einfache Sanierung des Gebäudes vorgesehen, aber bald entwickelte sich die Idee, ein neues Nutzungs- und Gestaltungskonzept zur Belebung des Objekts zu entwickeln. Dessen Umsetzung wiederum startete im Oktober 2015 mit der Fassadensanierung. Die Projektleitung oblag insgesamt dem Goslarer Gebäudemanagement. Die Maßnahme wurde mit 5 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert. Hinzu kamen weitere Fördermittel des Landes Niedersachsen in Höhe von 113.000 Euro für Freitreppe und Holzbohlentonne sowie Mittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien für die Hüllensanierung in Höhe von 1.925.000 Euro.

Neben den Fördermitteln in Höhe von insgesamt 6,58 Millionen Euro hat die Stadt Goslar für die Sanierung des Rathauses einen Eigenanteil von 7,8 Millionen Euro getragen.
Auch die städtischen Kindertagesstätten wurden in den letzten Jahren modernisiert und saniert. Hier hat die Stadt in den letzten fünf Jahren fortlaufend investiert. Ein Bericht zu den Kindertagesstätten folgt in der nächsten Folge der städtischen Sommerreihe #GoslarbautZukunft!.

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Sommerserie: Projekte der Stadt

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230621 Bild 1 Sommerserie Rathaus Vorderseitejpg230621 Bild 2 Sommerserie Rathaus Rueckseitejpg230621 Bild 3 Sommerserie Rathaus Blick durchs Schluessellochjpg230621 Bild 4 Sommerserie Rathaus Neubaujpg
Foto 1 (Stadt Goslar): Nach der Sanierung ein Blickfang am Goslarer Marktplatz: das historische Rathaus.
Foto 2 (Stadt Goslar): Die Rückseite des Rathauses wertet auch das Areal um die Marktkirche auf.
Foto 3 (Stadt Goslar): Wie im Märchen: Ein Blick durch das Schlüsselloch auf das sanierte historische Rathaus.
Foto 4 (Stadt Goslar): Die Rückseite des Rathauses intergiert einen attraktiven Neubau. Im Inneren hat die Tourist-Information ein neues einladendes Zuhause gefunden.

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Die Oberbürgermeisterin (V.i.S.d.P)
Charley-Jacob-Straße 3
38640 Goslar

 

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