Sommerserie: Projekte der Stadt | Teil 4

#GoslarbautZukunft! – Teil 4: Hochwasserschutzmaßnahmen der Feuerwehr

Goslar. Auch die Feuerwehr hat ihre Ausrüstung unter anderem mit städtischen Mitteln ausgebaut und sich so für die Zukunft gut aufgestellt. Teil 4 der Serie #GoslarbautZukunft hat zum Thema „Hochwasserschutz“ nun die Ausstattung der Feuerwehren im Fokus.

Die Goslarer Feuerwehr hat in den letzten fünf Jahren erhebliche Investitionen in ihre Ausstattung getätigt, um den Hochwasserschutz auch in der Altstadt zu optimieren. Eine Million Euro wurde nach dem dramatischen Hochwasserereignis von 2017 seitens der Politik zur Verfügung gestellt. Diese wurden in einen Teleskoplader, 1.500 Meter Beaver-Damm, mehrere Tausend Sandsäcke aber auch in eine Sandsackfüllmaschine investiert. Damit hat sich die Feuerwehr für künftige Hochwasserereignisse deutlich besser aufgestellt.

Der Teleskoplader ermöglicht der Feuerwehr, schnell und effizient auf Hochwassersituationen zu reagieren. Das Fahrzeuge ist speziell für den Transport von Sandsäcken und anderen Hilfsmitteln ausgelegt und verfügt über eine leistungsstarke Hydraulik, die die Beladung erleichtert. Dies ermöglicht den Einsatzkräften, Sandsäcke und andere Schutzbarrieren in kürzester Zeit an kritische Punkte zu transportieren und so eine wirksame Hochwasserabwehr zu gewährleisten. Um ein effektives und schnelles Befüllen der Sandsäcke zu gewährleisten, wurde zudem eine Sandsackfüllmaschine angeschafft, die innerhalb von einer Stunde 1.600 Sandsäcke befüllt. 2.220 gefüllte Sandsäcke werden bereits für Notfallsituationen vorgehalten. Weitere 12.000 leere Sandsäcke und 50 sogenannte „BigBacks“ könnten zusätzlich schnell befüllt werden.
Mit der daraus resultierenden Zeitersparnis sowie Arbeitserleichterung können die Einsatzkräfte der Feuerwehr ihre Ressourcen effektiver einsetzen und sich auf andere wichtige Aufgaben während eines Hochwassers konzentrieren.

Zudem hat die örtliche Feuerwehr auch ein fortschrittliches Beaver-Damm-System implementiert. Diese speziellen Barrieren, die aus einer Kombination von Metallrahmen und flexiblen Membranen bestehen, können schnell aufgebaut werden, um den Wasserfluss zu kontrollieren und Schäden an gefährdeten Bereichen zu minimieren. Die Beaver-Dämme sind in kürzester Zeit an den richtigen Stellen einsetzbar.
Die Sicherheit und das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger stehen an erster Stelle, und diese modernen und effektiven Investitionen sind ein weiterer Schritt in Richtung eines robusten Hochwasserschutzes für die Goslarer Altstadt.

Im nächsten Teil der Sommerserie #GoslarbautZukunft berichten wir über die weiteren Investitionen bei der Feuerwehr – dann über den Hochwasserschutz hinaus.

Download der Pressemitteilung:
Sommerserie: Projekte der Stadt | Teil 4

Download des Bildmaterials:
230719 Bild 1 Sommerserie Teleskopladerjpg230719 Bild 2 Sommerserie Beaverdammjpg
Foto 1 (Stadt Goslar): Der Teleskoplader entlastet die Feuerwehrleute.
Foto 2 (Stadt Goslar): Der Beaver-Damm schützt die Goslarer Altstadt künftig auf einer Länge von 1.500 Metern.

Verantwortlich für diese Meldung:

Die Oberbürgermeisterin (V.i.S.d.P)
Charley-Jacob-Straße 3
38640 Goslar

 

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