Sommerserie: Projekte der Stadt | Teil 14

#GoslarbautZukunft! – Teil 14: Digitalisierung

Goslar. Bisher waren wir im Goslarer Stadtgebiet sehr analog unterwegs – es ist deshalb Zeit, auch einmal die digitale Welt zu betrachten. Was passiert in der Stadtverwaltung und welche Auswirkungen ergeben sich damit für das gesamte Stadtgebiet. Teil 14 der Serie #GoslarbautZukunft gibt einen Einblick, aber auch einen Ausblick.

Die Stadt Goslar unternimmt aktuell viele wichtige Schritte in Richtung Digitalisierung: Von der Verbesserung der Bürgerdienste bis zur Erweiterung des öffentlichen WLANs und der Förderung der Digitalisierung an Grundschulen ist alles dabei. Die Fertigstellung der Vorstudie und des Designkonzepts für die Plattform "Digitaler Goslarer" sind ebenfalls Kernthemen. Alle Entwicklungen sind von großem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger – aber auch für die Stadtverwaltung, sorgen sie doch für die Optimierung von Arbeitsprozessen.

Was ist im Einzelnen geplant oder bereits in Arbeit? Von Versammlungsanzeigen über Raumbuchungen im Kulturmarktplatz (KUMA) bis hin zum Wohngeldrechner kann das städtische Portal openR@thaus genutzt werden. Im digitalen Aufbau befinden sich Dienstleistungen wie Veranstaltungsanzeigen, die Anmeldung eines Hundebesitzes, die Anträge zur Benutzung von Sport- und Mehrzweckhallen sowie die Abwassergebühren. Zudem wird eine Schnittstelle zum Bauamtsprogramm implementiert, die das digitale Einreichen von Bauanträgen ermöglicht. Das Projekt wird aller Voraussicht nach im vierten Quartal dieses Jahres starten.

Ein großer Nutzen für alle Bürgerinnen und Bürger: Die Stadt Goslar arbeitet verstärkt an der Erweiterung des Ausbaus des öffentlichen WLANs. Auch an der Umsetzung der Infrastruktur zum Digitalpakt an Grundschulen wird gearbeitet. Während die Grundschulen Vienenburg und Immenrode sowie die Worthschule schon umfänglich teilnehmen, befindet sich die Grundschule Schillerschule in der Erweiterungsphase. Der Start für die Grundschulen Sudmerberg und Jürgenohl ist für Oktober dieses Jahres geplant. Schlussendlich sollen die städtischen Grundschulen technisch optimal ausgestattet sein. Hierzu gehört alles – vom Glasfaserkabel bis zum Notebook für die Schulkinder. Flächendeckend sind alle Grundschulen bereits mit digitalen Tafeln ausgestattet.

Zudem sind Vorstudien und Designkonzepte für die Plattform "Digitaler Goslarer" im Rahmen von ZIZ – Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren – abgeschlossen. Der „Digitale Goslarer“ soll eine digitale Kommunikationsplattform werden, in der sich Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, Gastronomie, Einzelhandel, kulturelle und soziale Einrichtungen, Vereine und andere treffen. Es soll Angebote geben, sich spielerisch zu bewegen, aktuelle Veranstaltungen werden sichtbar sein und Nutzende können die Stadt digital erfahren und sich verabreden.

Im weiteren Digitalisierungsprozess laufen Machbarkeitsstudien für CoWorking, CoCreation und CoLiving durch CoWorkLand eG, eine Genossenschaft, die bei der Gründung und dem Betrieb von Coworking Spaces auf allen Ebenen unterstützt, um an möglichst vielen Orten im ländlichen Raum ortsunabhängig zu arbeiten. Ebenfalls ist die Konzeption und Wirtschaftlichkeit einer Handels- und Serviceplattform durch die Fraunhofer-Gesellschaft in Arbeit.

In Kooperation und Förderung der Goslarer Initiative https://smartharz.de/, werden unter anderem das LoRaWAN-Netzwerk, das ein energieeffizientes Senden von Daten über lange Strecken ermöglicht, ausgebaut sowie eine Wetterstation auf dem Turm des KUMA installiert. Auch der Einsatz und die Weiterentwicklung von Sensorik steht auf der Agenda: Hier geht es vorrangig um neue Zählstände für Fahrräder, Besucherströme im KUMA und auf den Friedhöfen, Verkehrszählungen, Parkplatzzählungen sowie um die Feststellung von beispielsweise Bodenfeuchte und Glätte.

Workshop-Reihen im MachMit!Haus setzen derweil auf Künstliche Intelligenz (KI) und werden gut angenommen. Zuletzt wurde ein Workshop zum Thema „ChatGPT“ angeboten. Um immer auf dem Laufenden zu sein, können sich alle Goslarerinnen und Goslarer aber auch die Touristen über die offene Veranstaltungsdatenbank OVEDA informieren. Dieses Portal wurde in letzter Zeit insgesamt verbessert und hat neue Funktionen bekommen.

In Aussicht – gegebenenfalls noch in diesem Jahr – steht die Liveschaltung der neuen Website „goslar.de“ Der Relaunch verspricht einen ansprechenden und modernen Auftritt.

Zukunftsfähige Städte sind wichtig. Die Stadt Goslar ist hier mit allen Baumaßnahmen, Förder- und Sanierungsprogrammen auf einem sehr guten Weg. Teil 15 der Sommerserie #GoslarbautZukunft betrachtet deshalb noch ein weiteres Sanierungsgebiet: die „östliche Altstadt“.

Download der Pressemitteilung:
#GoslarbautZukunft! – Teil 14: Digitalisierung

Download des Bildmaterials:
230905 Sommerserie Teil 14 Digitalisierung

Foto 1 (pixabay): Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sind auf dem Vormarsch und bringen so manche Veränderung mit sich.

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38640 Goslar

 

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