Sanierung der Kattenberg-Altlast wird erneut teurer

Verwaltung prüft, ob Mehrbedarf durch Förderung finanziert werden kann

Goslar. Bevor der Bagger ansetzte, konnte niemand erahnen, was zutage treten sollte. Heute ist klar: Die Stadt muss nicht nur Betonfundamente entsorgen; der Kattenberg ist eine innerstädtische Altlast. Jetzt steigen die Kosten erneut um bis zu 700.000 Euro auf insgesamt 4 Millionen Euro.

70 Jahre lag das etwa 12.600 Quadratmeter große Gelände brach. Ende 2016 starteten die ersten Arbeiten, um das Baufeld freizuräumen. Im Frühjahr 2018 rückten dann die Baumaschinen an. 900.000 Euro sollte die Maßnahme ursprünglich kosten. Allerdings lag viel mehr Beton in der Erde als durch das vorgeschaltete Gutachten erwartet. Während der Bauarbeiten traten außerdem Schadstoffe zutage, die teuer entsorgt werden müssen. Die Masse stieg von 8000 auf nun rund 12.000 Tonnen. Die Stadt ist in der Pflicht, das belastete Material zu entsorgen und wird das für die nachfolgenden Generationen auch tun. Sie saniert die innerstädtische Altlast, damit dort anschließend auf 12.226 Quadratmetern ein neues Wohnquartier entstehen kann.

Derzeit prüft die Verwaltung, wie die Mehrkosten finanziert werden können, und wird versuchen, eine weitere Förderung zu bekommen. Gespräche mit dem Fördermittelgeber laufen. Ziel ist, dass die Arbeiten weitergehen können, bevor die Baustelle winterfest gemacht wird.

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38640 Goslar

 

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