Vier Schilder weisen Goslar als frauenORT aus

- Ratsfrauen und Verwaltung arbeiteten Hand in Hand -

Goslar. Seit September 2011 ist Goslar der 14. frauenORT in Niedersachsen. Nun weisen vier Schilder an den Ortseingängen darauf hin: An der Immenröder, Clausthaler, Astfelder und Hildesheimer Straße stehen Hinweise am Straßenrand. Am Dienstag wurden Sie präsentiert. Goslars Ratsfrauen hatten sich für die Schilder eingesetzt.

Brigitte Harder, Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft beim Landkreis Goslar und Mitglied der Arbeitsgruppe, erklärte: „Wir versuchen, Kathinka bekannt zu machen und in Erinnerung zu halten.“ Kathinka meint Katharina von Kardorff-Oheimb. Die Politikerin, Unternehmerin, Publizistin, Jägerin, Ehefrau und Mutter lebte zeitweise von 1914 bis Anfang der 1930er Jahre in der Kaiserstadt. Sie forderte die Gleichberechtigung von Frauen – unter anderem in der Politik und der Wirtschaft. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, fasste es Vera Tietz zusammen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar und Mitglied des Projekt-Teams. Das habe von Kardorff-Oheimb schon vor 96 Jahren propagiert. „Und das Thema ist heute noch aktuell.“ Linken-Ratsfrau Petra Stolzenburg zitierte hingegen Margaret Thatcher: „Willst du, dass etwas gesagt wird, wende dich an einen Mann. Willst du, dass etwas getan wird, wende dich an eine Frau.“ Der Ausspruch der ehemaligen Premierministerin Großbritanniens lasse sich aber nicht auf die Goslarer Stadtverwaltung beziehen. „Dort haben viele Männer tolle Arbeit geleistet“, lobte Stolzenburg.

Namentlich nannte Vera Tietz dann auch Sven Busse vom Fachdienst Soziales, Wolfgang Müller vom Fachdienst Straßenverkehr, Mathias Brand vom Fachdienst Tiefbau und Birol Gültepe vom Betriebshof. Ihr Lob ging außerdem an Meike Nause, die die Genehmigung von Landesbehörden eingeholt hatte, sowie Petra Jahns, die die Finanzierung geklärt hatte. Knapp 1500 Euro haben die Schilder und ihr Aufbau gekostet.

frauenORTE Niedersachsen ist eine Initiative des Landesfrauenrates Niedersachsen e. V. Sie soll auf das Wirken bedeutender historischer Frauenpersönlichkeiten aufmerksam machen und sie in Erinnerung behalten. In Goslar entstand der 14. von 30 frauenORTEN in Kooperation mit der Frauen-Arbeitsgemeinschaft im Landkreis Goslar, der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft beim Landkreis, dem Geschichtsverein sowie der Stadt Goslar.

Download der Pressemitteilung:
Vier Schilder weisen Goslar als frauenORT aus

     

Foto 1: Grund zum Feiern: Sven Busse (Fachdienst Bildung und Soziales), Anja Voges (SPD), Elke Heß (Projekt-Team), Renate Lucksch (SPD), Wolfgang Müller (Fachdienst Straßenverkehr), Petra Stolzenburg (Die Linke), Urte Schwerdtner (SPD), Vera Tietz und Brigitte Harder (Projekt-Team) präsentieren das Schild an der Astfelder Straße.

Foto 2: Einen passenden Schlüsselanhänger gibt es auch dazu: Sven Busse, Elke Heß (halb verdeckt), Anja Voges, Wolfgang Müller, Petra Stolzenburg, Urte Schwerdtner, Renate Lucksch, Vera Tietz und Brigitte Harder.

Abdruck honorarfrei.

 

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