THW und externe Firmen unterstützen bei der Schneeräumung

Kitas und Schulen bleiben geschlossen – Schnee wird abtransportiert

Goslar. Die Belegschaft des städtischen Winterdienstes, Feuerwehr und THW arbeiten Tag und Nacht an der Belastungsgrenze, um die Schneemassen bewältigen. Dennoch bleiben auch am morgigen Mittwoch, 10. Februar, Kitas und Grundschulen in Goslar geschlossen. Die Linien der Stadtbus Goslar GmbH können morgen noch nicht bedient werden, der Individualverkehr soll so weit möglich vermieden werden, die Schulwege und Rettungswege sind nicht komplett frei und jede Einrichtung von Notgruppen würde zu einer Durchmischung der Kitagruppen führen, die wiederum Corona-bedingt vermieden werden soll.

Die Schneeräumung kommt allerdings voran. Der Schneefall hat nachgelassen, jetzt zeigen Räumung und Abtransport auch langfristig Wirkung. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW) und externer Firmen wird der Schnee mit Radladern und Lkw aus den engen Altstadtstraßen und Jürgenohl abtransportiert. Zwei Schichten mit je 93 Einsatzkräften von Feuerwehr und THW sind nach Angaben von Stadtbrandmeister Christian Hellmeier abwechselnd im Einsatz. Der Appell gilt dennoch weiterhin: Vermeiden Sie, wo möglich, jede Autofahrt. Es kommt teilweise zu massiven Verkehrsbehinderungen. Wer kann, sollte sein Auto in der heimischen Garage oder dem Parkhaus stehen lassen.

Die Tessner Real Estate GmbH & Co. KG stellt ihr Parkhaus Achtermann kostenfrei für alle Anwohnerinnen und Anwohner der Altstadt bis Montag, 15. Februar, um 12 Uhr zur Verfügung. Es sind noch ausreichend Parkplätze vorhanden. Die Zufahrt ist über die Bismarckstraße mit schneefreien Fahrzeugen möglich. Werden die Fahrzeuge nicht vor der Einfahrt ins Parkhaus vom Schnee befreit, können die Rampen durch wieder gefrierendes Tauwasser vereisen.

Es sei eine angespannte Situation, aber keine Schneekatastrophe, erklärte Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk am Nachmittag in einer gemeinsamen Online-Pressekonferenz mit Feuerwehr und THW. Statt eingestürzter Dächer und verletzter Personen müsse die Stadt zum Glück nur Schneemassen bewältigen. „Wir kriegen die weg. Stück für Stück.“ Stadtbrandmeister Christian Hellmeier kündigte gleichzeitig an, es werde ein bisschen dauern, die Lage abzuarbeiten.

Die ununterbrochenen Schneefälle der vergangenen Tage führten verbunden mit starkem Wind dazu, dass bereits geräumte Straßen nach kürzester Zeit wieder von Schnee bedeckt waren. Die Einsatzkräfte mussten ständig wieder von vorne beginnen. Zufahrtstraßen hatten dabei Vorrang, damit Rettungskräfte im Notfall möglichst dicht an das Einsatzgebiet heranfahren konnten. Hinzu kamen die tiefen Temperaturen, die schnell zu Eisbildung führten. Bei diesen Minusgraden kommt Streusalz an seine Wirkungsgrenze. In den Seitenstraßen bleiben die Räumfahrzeuge jetzt in den Schneemassen stecken. Selbst auf ebenen Straßen brauchen die Fahrer mitunter drei bis vier Anläufe, um wenige Meter Straße vom Schnee zu befreien. Deshalb muss der Schnee zunächst mit Radladern aus den Straßen transportiert werden, so dass die Räumfahrzeuge durchkommen. Leider können nicht alle Straßen gleichzeitig geräumt werden. Der Winterdienst arbeitet sich nach und nach vor. Dabei kann es in den kommenden Tagen auch außerhalb der Ruhezeiten zu Lärmbelästigungen kommen. Anwohnerinnen und Anwohner werden um Verständnis gebeten.

Fotos 1 und 2 (Stadt Goslar): Mit Radladern und Lkw wird der Schnee aus den Straßen abtransportiert.
Foto 3 (Stadt Goslar): Schnee und Glätte führen teilweise zu massiven Verkehrsbehinderungen. Im Kreisel an der Marienburger Straße hat sich ein Lkw festgefahren.

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Der Oberbürgermeister (V.i.S.d.P)
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38640 Goslar

 

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