Schneewolken wurden über Goslar ausgequetscht

Wetterexperte erläutert außergewöhnlich ergiebigen Schneefall

Goslar. Die Meteorologen sind sich einig: Die Schneemengen, die am vergangenen Wochenende und Montag in der Region niedergingen waren ungewöhnlich viel. Der Bad Harzburger Wetterexperte Arne Bastian erklärt, wieso es besonders Bad Harzburg und Goslar traf.

„Es ging in der Nacht von Samstag auf Sonntag los. In den nächsten 40 bis 48 Stunden fielen rund 60 bis 70 Zentimeter Neuschnee.“ Im Oberharz kam aufgrund der Windrichtung hingegen weniger Schnee an. Bastian erläutert die Wetterlage: von Norden arktische Kälte, von Süden Wärme. Bei dem daraus resultierenden strammen Nordost-Wind wirkte der Harz wie ein Bollwerk. „Die Wolken aus Richtung Braunschweig wurden am Harz ausgequetscht.“ Der Großteil der Ladung ging über Goslar und Bad Harzburg nieder. „Das ist schon eine Hausnummer“, weiß der Wetterexperte. In Goslar komme besonders in der Altstadt noch eine Problematik hinzu: „Der Schnee weht von den Dächern und landet in den engen Straßen zusätzlich auf der Schneedecke am Boden.“

Am Nachmittag informierte Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk die Goslarer Politik über die Vorbereitungen, die die Stadt Goslar getroffen hatte, die Abläufe und Entscheidungen der vergangenen Tage und die Arbeit hinter den Kulissen, um Fehlschlüssen durch fehlende Informationen vorzubeugen. Bei dieser Gelegenheit kam auch Arne Bastians Expertise zum Einsatz. Er erläuterte anschaulich das Wetterszenario, das erst zu den Schneemassen geführt hatte.

Foto (Stadt Goslar/Oeztas): Auf dem Osterfeld türmen sich die Schneeberge auf, die per Lkw aus den Straßen gefahren wurden.

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Schneewolken wurden über Goslar ausgequetscht

Bild zur Pressemitteilung:
210212 Ungewoehnlich viel Schnee

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