Bei einem Eis mit dem Oberbürgermeister plauschen

- 50. Bürgersprechstunde wandelte sich zur offenen Diskussionsrunde -
Goslar/Vienenburg. Zum 50. Mal stellte sich Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk am Freitag den Fragen der Goslarer Bürgerinnen und Bürger. Diesmal traf er sie ohne die sonst übliche Anmeldung. Und auch der Ort war neu: zwei Eisdielen.

Zunächst hörte sich das Stadtoberhaupt Wünsche und Sorgen im „Eiscafe Venezia“ am Schuhhof an, bevor er seine Bürgersprechstunde, quasi die 51., in die „Eis Ecke Vienenburg“ verlagerte. Elf Bürgerinnen und Bürger kamen mit verschiedensten Themen für ein persönliches Gespräch dorthin. Ihre Fragen und Anregungen reichten von Flüchtlingen, dem Bildungssystem, dem Rückhaltebecken in Immenrode bis zu den Wallanlagen und der Dixi-Toilette im Neuwerksgarten.

Einige Themen einten die Teilnehmer, so dass sich die Bürgersprechstunde in kürzester Zeit von Einzelgesprächen zu einer offenen Gesprächsrunde wandelte. So waren sich die Diskutanten zum Beispiel bei der 30er-Zone in der Innenstadt einig, die derzeit im Gespräch ist, und bei der Verschönerung von Verkehrsinseln.

Die besprochenen Anliegen werden im Anschluss an die Bürgersprechstunde in den jeweiligen Fachdiensten nachbereitet. Die Bürger bekommen jeweils ein entsprechendes Antwortschreiben. Die Bilanz sieht gut aus: 242 Teilnehmer kamen in die ersten 49 Sprechstunden. Von bisher 214 Anfragen beziehungsweise Problemen wurden 189 gelöst. Das entspricht einer Quote von 90 Prozent. Dabei wurden alle „Probleme“ gelöst, die sich kurzfristig in Angriff nehmen ließen – zum Beispiel wenn es sich um Sträucher oder Baumwuchs drehte oder um Straßenlaternen. Andere Angelegenheiten sind noch in Bearbeitung, wie der Windflächenpool in Lengde oder die Verschönerung der Goslarer Bahnhofshalle. Die Anfragen aus den ersten 20 Bürgersprechstunden sind allerdings alle abgeschlossen.

Das Themenspektrum ist dabei ziemlich breit, manchmal sind es nur „Kleinigkeiten“, die sich schnell umsetzen lassen. So wünschte sich eine Bürgerin, dass Gelbe Säcke auch in Ohlhof ausgegeben werden. Gesagt, getan. Andere Dinge erfordern mehr Hirnschmalz: Eine Beschwerde verknüpfte fehlende Parkmöglichkeiten mit Geschwindigkeitsübertretungen auf der Clausthaler Straße. Der Fachdienst Straßenverkehr wurde kreativ und schlug zwei Fliegen mit einer Klappe: Parkflächen am Fahrbahnrand bieten Abstellmöglichkeiten und sorgen außerdem dafür, dass die Straße schmaler wird; die Autofahrer gehen vom Gaspedal.

Auch ganz junge Bürger fanden bereits ihren Weg in die Bürgersprechstunde – wie ein 12- jähriger Formel-1-Fan. Mit zwei Klassenkameraden und einem Erwachsenen nimmt er durch seine Initiative am Projekt „Formel 1 in der Schule – Ein multidisziplinärer, internationaler Technologiewettbewerb“ teil. Die Gruppe entwickelt und fertigt Miniatur-Rennwagen, die sie dann ins Rennen schickt. Der 12-Jährige stellte dem Oberbürgermeister sein Projekt vor und
bat um beratende Unterstützung, etwa wie er weitere Sponsoren gewinnen könne.

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Bei einem Eis mit dem Oberbürgermeister plauschen

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Foto 1: Ihren Anfang nahm die doppelte Bürgersprechstunde im Eiscafe Venezia am Schuhhof.
Foto 2: Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk gönnt sich vor dem zweiten Teil der doppelten Bürgersprechstunde in der „Eis Ecke Vienenburg“ eine kleine Stärkung mit Inhaberin Annette Kampmann-Peters.

Abdruck honorarfrei.

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38640 Goslar

 

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