Lebendige Zentren – „Altstadt – Östlicher Teil“

Als Teil des UNESCO-Weltkulturerbe bildet die Altstadt von Goslar einen bedeutenden touristischen Anziehungspunkt, der auch über die Grenze Deutschlands hinaus Beachtung findet. Darüber hinaus ist die Altstadt nicht nur eine attraktive Wohngegend, sondern auch das Zentrum des innerstädtischen Handels und der Dienstleistungen im Landkreis Goslar. Neben bedeutenden Einzeldenkmälern wie Kaiserpfalz, Kirchen und Hospitäler bestimmen vor allem die rund 1500 historischen Wohngebäude das Bild der Altstadt. Ein zentrales Anliegen der Stadt Goslar liegt in dem Erhalt dieses städtebaulichen Denkmals.

Angesichts der Herausforderungen durch den ökonomischen Strukturwandel, dem Klimaschutz und der Klimaanpassung sowie dem demografischen Wandel ist zunehmend eine soziale, wirtschaftliche und ökologische Stadtentwicklungspolitik nötig. Besonders im östlichen Teil der Altstadt wurden im Rahmen einer Voruntersuchung bauliche, städtebauliche und funktionale Mängel festgestellt. Nach Ratsbeschluss wurde der Antrag zur Aufnahme in das Förderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gestellt, worauf 2016 die Aufnahme erfolgte. Seit 2017 bestehen mit der städtischen Förderrichtlinie und der Sanierungssatzung die rechtlichen Voraussetzungen für die Förderung privater Baumaßnahmen. Mit der Einrichtung eines Verfügungsfonds wurde im Jahr 2019 zudem die Möglichkeit geschaffen, kleinteilige Projekte und Aktionen im Sanierungsgebiet finanziell zu unterstützen.

Das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ ist Teil der Städtebauförderung von Bund und Ländern zur Unterstützung der Kommunen bei der Stadtentwicklung. Zum Programmjahr 2020 wurden unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen und der Einbeziehung von Maßnahmen zum Klimaschutz die Förderprogramme konzentriert und reformiert:

  • Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne
  • Sozialer Zusammenhalt – Zusammenhalt im Quartier gemeinsam gestalten
  • Wachstum und nachhaltige Zusammenarbeit – Lebenswerte Quartiere gestalten

Das Sanierungsgebiet „Altstadt – Östlicher Teil“ wurde in das Städtebauförderungsprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne“ überführt. Schwerpunkte des Programms sind der Erhalt sowie die Modernisierung und Instandsetzung des denkmalgeschützten Gebäudebestandes in der Altstadt zur Aufwertung des Wohnumfelds und des Stadtbilds. Nach wie vor ist die Beteiligung lokaler Akteurinnen und Akteure und der Bürgerinnen und Bürger am Stadterneuerungsprozess ein wichtiger Bestandteil der Städtebauförderung.

Sanierungsgebiet

sanierungsgebeiet

Das Sanierungsgebiet „Altstadt – Östlicher Teil“ befindet sich im Stephaniviertel. Abgegrenzt wird das Gebiet im Norden von der Wallpromenade, im Westen von der westlichen Bebauung der Straßen Brüggemannstraße, Obere Kirchstraße und Schielenstraße. Im Osten verläuft die Grenze entlang der westlichen Seite der Kornstraße und Glockengießerstraße, im Südosten entlang der nordwestlichen Seite der Straße An der Abzucht.

Die Bauweise in dem Sanierungsgebiet wird vom Fachwerk dominiert. Der Denkmalschutzstatus der Gebäude besteht in diesem Gebiet fast flächendeckend. Neben den Gebäuden werden auch die städtebaulichen Strukturen sowie die historischen Wallanlagen vom Denkmalschutz erfasst.

Eine Erweiterung des Fördergebietes um das Gebiet „Altstadt – Südöstlicher Teil“ wurde 2019 beantragt. Die Bestätigung durch das Land Niedersachsen hat die Stadt Goslar im September 2020 erhalten und das Erweiterungsgebiet mit Ratsbeschluss vom 17.11.2020 förmlich als Sanierungsgebiet festgelegt. Das Erweiterungsgebiet schließt sich im Südwesten des Gebiets „Altstadt – Östlicher Teil“ an. Dabei bilden im Norden die Straßen Breite Straße und Fleischscharren, im Westen die Straße Hoher Weg und im Süden die historischen Wallanlagen die Grenzen.

Verfügungsfonds

Mit der Städtebauförderung werden eine Aufwertung des Stadtbildes und eine Verbesserung der Lebensqualität in der östlichen Altstadt angestrebt. Die aktive Beteiligung und Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner im Sanierungsgebiet ist wesentlich für die Erreichung dieser Ziele. Dazu richtete die Stadt Goslar im Jahr 2019 einen Verfügungsfonds ein, aus dem Bürgerinnen und Bürger Zuschüsse für Projektideen zur Belebung der östlichen Altstadt beantragen können. Förderungsfähige Projekte schließen dabei beispielsweise Projekte zur Stärkung von nachbarschaftlichen Kontakten oder des Umweltbewusstseins, aber auch Workshops zur Aufwertung der östlichen Altstadt, Mitmachaktionen und Festivitäten ein.

Private Baumaßnahmen

Die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Altstadt – Östlicher Teil“ umfasst verschiedene Einzelmaßnahmen. Neben öffentlichen Maßnahmen wie die Umgestaltung des Stadttors Breites Tor unterstützt die Stadt Goslar private Eigentümerinnen und Eigentümer bei Baumaßnahmen zur denkmalgerechten Modernisierung und Instandsetzung der Gebäude. Dazu können bei der Stadt Goslar Zuschüsse aus der Städtebauförderung beantragt werden. Ein Vordruck für die Beantragung steht zum Download zur Verfügung. Mit der Verfahrensbetreuung, der förderrechtlichen Abwicklung und für die Beratung hat die Stadt Goslar die Niedersächsische Landesgesellschaft mbH (NLG) als treuhänderischen Sanierungsträger beauftragt.

Des Weiteren ist es nach § 7h EStG möglich, erhöhte Absetzungen für Herstellungskosten oder Anschaffungskosten bei Gebäuden in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen, wie dem Gebiet „Altstadt – Östlicher Teil“, in Anspruch zu nehmen. Inbegriffen sind dabei Maßnahmen, die der Instandsetzung oder Modernisierung dienen oder zu denen sich der Eigentümer gegenüber der Stadt Goslar verpflichtet hat. Voraussetzung für die Bewilligung erhöhter Absetzungen ist, dass das betreffende Gebäude im festgelegten Sanierungsgebiet liegt und ein Modernisierungs- und Instandsetzungsvertrag mit der Stadt Goslar besteht. Zur Inanspruchnahme der erhöhten Absetzungen wird darüber hinaus eine Bescheinigung benötigt, die gebührenpflichtig bei der Stadt Goslar beantragt werden kann.

Tag der Städtebauförderung

Am 08. Mai findet bundesweit der Aktionstag „Tag der Städtebauförderung“ statt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Einschränkungen aufgrund der derzeitigen Covid-19-Pandemie ist es erforderlich, neue kreative Wege zu gehen, um im Austausch zu bleiben.

Für das Sanierungsgebiet „Altstadt – östlicher Teil“ findet am Tag der Städtebauförderung von 14:00 bis 16:00 Uhr eine digitale Podiumsdiskussion statt. Eigentümerinnen und Eigentümer aus dem Gebiet, die Maßnahmen bereits umgesetzt haben oder diese planen, können in den Austausch mit dem Sanierungsträger, dem Quartiersarchitekten, dem Fachdienst Bauordnung und Denkmalschutz und dem Fachdienst Stadtplanung kommen. Beispielprojekte werden in kurzen Videos gezeigt, die in Zusammenarbeit mit der BBS Baßgeige erstellt wurden.

Veranstaltungsort ist das GoTEC II auf dem Energie Campus, Am Stollen 19 c, 38640 Goslar. Da die Räumlichkeit nur eine geringe Anzahl an Teilnehmenden ermöglicht, werden Interessierte gebeten sich vorab per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden. Die geltenden Hygienevorschriften sind dabei zu berücksichtigen. Die digitale Teilnahme an der Veranstaltung ist über folgende Zoom Zugangsdaten möglich:

Zoom-Meeting:
Meeting-ID: 970 7951 1688
Kenncode: 369553

Parallel kann an dem Tag das Sanierungsgebiet eigenständig erkundet werden: Gebäude werden markiert, die mit Unterstützung von Städtebauförderungsmittel modernisiert und instandgesetzt worden. Dazu kann man Informationen über QR Codes bei den Gebäuden und auf der MachMit!-Seite (machmit.goslar.de/altstadt-oestlicher-teil – der Link wird am 07. Mai freigeschaltet) abrufen.

 

Sanierungsbeirat

Der Sanierungsbeirat „Altstadt – Östlicher Teil“ ist ein ehrenamtliches Gremium, das den Stadterneuerungsprozess begleitet und berät. Darüber hinaus übernimmt der Beirat die Aufgabe der Vermittlung zwischen der Stadt Goslar und den Bürgerinnen und Bürgern. Die Sitzungen des Sanierungsbeirats sind öffentlich und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Nächste Sanierungsbeiratssitzungen:

  • Mittwoch, 29.09.2021 um 17:00 Uhr im GoTEC Tagungsbereich II

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpersonen:

Niedersächsische Landgesellschaft (NLG)

Malte Twenhövel
Tel. 0511 123208-204
Mobil 0170 5631471
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Evelin Fleischhauer
Tel. 0511 123208-211
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stadt Goslar

Juliana Bagus
Tel. 05321 704-376
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stadtteilbüro „Altstadt – östlicher Teil“

Die NLG steht jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr im Stadtteilbüro in der Breiten Straße 62 beratend zur Verfügung. Darüber hinaus sind nach Absprache Termine außerhalb der Bürozeiten möglich.

Lebendige Zentren – „Hahnenklee – Rathausstraße“

Am Fuße des Bocksbergs, etwa 16 km entfernt von der historischen Altstadt der Stadt Goslar liegt der Ortsteil Hahnenklee-Bockswiese. Der ehemalige Bergarbeiterort ist heute ein heilklimatischer Ort und ein deutschlandweit bekannter und beliebter touristischer Anziehungspunkt mit jährlich mehr als 100.000 Gästen.

Dorferneuerungsplan Weddingen

Die Dorferneuerungsplanung für Weddingen versteht sich als eine umfassende, fachübergreifende Planung. Die zusammengefasste Planung soll die zukünftige planerische, grünordnerische und städtebaulich-hochbauliche Entwicklung von Weddingen auf einer abgestimmten Basis konzeptionellvorzeichnen.

Gleichzeitig werden die zur Verwirklichung der Ziele erforderlichen Maßnahmen im Dorferneuerungsplan herausgestellt, der Voraussetzung für die Förderung von Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms ist. Der Maßgabe der Dorferneuerung entsprechend wurde zur Erarbeitung der örtlichen als auch der überörtlichen Inhalte ein Arbeitskreis gebildet.

Den vollständigen Dorferneuerungsplan downloaden... (Achtung, große Datenmenge)

Weitere Informationen

Planungsbüro Warnecke
Wendentorwall 19, 38100 Braunschweig
Tel. 0531 1219240, Fax 0531 1219241

Stadt Goslar
Charley-Jacob-Str. 3, 38640 Goslar
Tel. 05321 704375, Fax 05321 7041375
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sozialer Zusammenhalt – „Jürgenohl“

Etwa 2,5 km nördlich der historischen Altstadt von Goslar liegt der Stadtteil Jürgenohl. In der Nachkriegszeit als reine Wohnsiedlung konzipiert, entwickelte sich die Siedlung in den Folgejahren, von den Flächen des ehemaligen Flugfelds des Fliegerhorstes aus, zu einem weiträumigen Stadtteil. Heute leben in Jürgenohl, dem einwohnerstärksten Stadtteil Goslars, rund 9.000 Menschen.

Im Rahmen einer Vorbereitenden Untersuchung wurde festgestellt, dass der von vor allem der Bauweise der 1950er/60er Jahre geprägte Stadtteil Jürgenohl nicht mehr den veränderten Anforderungen und Ansprüchen der letzten Jahre entspricht: Straßen in vielen Bereichen sollten erneuert, Freiflächen könnten umgenutzt und die Marktplätze Jürgenohl und Kramerswinkel neu gestaltet werden. Mit der Sanierungsmaßnahme „Jürgenohl“, die 2017 in das Förderungsprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen wurde, soll der Stadtteil nun den neuen Anforderungen angepasst und aufgewertet werden.

Das Programm „Soziale Stadt“ ist Teil der Städtebauförderung von Bund und Ländern zur Unterstützung der Kommunen bei der Stabilisierung und Aufwertung von Ortsteilen mit besonderem sozialen Entwicklungsbedarf. Zum Programmjahr 2020 wurden unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen und der Einbeziehung von Maßnahmen zum Klimaschutz die Förderprogramme konzentriert und reformiert:

  • Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne
  • Sozialer Zusammenhalt – Zusammenhalt im Quartier gemeinsam gestalten
  • Wachstum und nachhaltige Zusammenarbeit – Lebenswerte Quartiere gestalten

Das Fördergebiet „Jürgenohl“ wurde in das Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenhalt im Quartier gemeinsam gestalten“ überführt. Schwerpunkte des Förderprogrammes bilden die Verbesserung der Lebensqualität innerhalb des Quartiers und eine nachhaltige Entwicklung des Stadtteils. Dazu werden Fördermittel beispielsweise für die Schaffung und Anpassung der sozialen Infrastruktur, für Angebote der Begegnung und Kommunikation oder die Verbesserung des Wohnumfelds durch Sanierung bzw. Modernisierung bereitgestellt. Die Einbindung lokaler Akteurinnen und Akteure und der Bürgerinnen und Bürger in den Stadterneuerungsprozess ist dabei ein zentraler Bestandteil der Städtebauförderung.

Zur Konkretisierung der Ansätze aus der Vorbereitenden Untersuchung (2016) wurde ein Rahmenplan erarbeitet. Dieser stellt einen Leitfaden für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Sanierungsgebietes „Jürgenohl“ in den kommenden Jahren dar. Dabei wurden insbesondere auch die Veränderung der Programmstruktur und die Herausforderungen hinsichtlich des Klimawandels berücksichtigt.

Download der Präsentation zur Bürgerinformationsveranstaltung 11.02.2016
Download Vorbereitende Untersuchung Jürgenohl
Download Sanierungssatzung mit Erläuterungen
Download Förderrichtlinie
Download Rahmenplan

Sanierungsgebiet

Abgrenzung Sanierungsgebiet

Das Sanierungsgebiet „Jürgenohl“ umfasst nicht den gesamten Stadtteil Jürgenohl. Die Gebietsgrenzen verlaufen im Westen entlang des Straßenzugs Grauhöfer Landwehr/Heinrich-Pieper-Straße und im Süden entlang der B6 und der Königsberger Straße unter Einbeziehung des Trebnitzer Platzes, der Sportanlagen des SV Rammelsberg und des Jugendzentrums B6 mit seinen Außenanlagen südlich der B6. Im Osten führt die Grenze entlang der Robert-Koch-Straße und der Bürgermeister-Papen-Straße über die Mengestraße und zurück zur Lilienthalstraße. Im Norden begrenzen der Dr.-Behrens-Weg, die Kösliner Straße und die Ortelsburger Straße sowie ab der Marienburger Straße der Fliegerhorst das Sanierungsgebiet. Das Krankenhaus (Asklepios Klinik) und die DRK-Stationen sind somit nicht im Sanierungsgebiet eingeschlossen.

Der Gebäudebestand im Sanierungsgebiet ist überwiegend von der Bauweise der 1950er/60er Jahre, aber insbesondere im Bereich des Trebnitzer Platzes auch von der der 1970er Jahre geprägt. Das Gebiet enthält vorrangig Mehrfamilienhäuser, ergänzt um einige Reihenhausquartiere und vereinzelte freistehende Einzelhäuser.

Download Abgrenzung des Sanierungsgebietes

 

Öffentliche Maßnahmen

Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ hat die Stadt Goslar bereits verschiedene Projekte im Sanierungsgebiet „Jürgenohl“ angestoßen.

Zur Umgestaltung des Marktplatzes Jürgenohl wurde in 2020 erfolgreich ein freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb umgesetzt. Wesentliche Eckpunkte zur zukünftigen Gestaltung wurden von dem Sanierungsbeirat „Jürgenohl“, dem Quartiersmanagement und der Stadtverwaltung unter Beteiligung der Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner festgelegt. Mit seiner zentralen Lage bildet der Marktplatz Jürgenohl einen wichtigen Versorgungs- und Begegnungsort im Stadtteil. Zweimal in der Woche findet hier auch der Wochenmarkt statt, der neben dem Einkauf das Knüpfen und die Pflege sozialer Kontakte ermöglicht. Aufgrund seiner derzeitigen Gestaltung lädt der Marktplatz jedoch kaum zum Verweilen ein. Eine moderne Raumaufteilung, Begrünung und Erneuerung der Möblierung sowie Barrierefreiheit sollen einen attraktiven Aufenthaltsbereich schaffen.

Weiterhin soll ein Kultur- und Bildungszentrum in Jürgenohl geschaffen werden, um einen soziokulturellen Austausch zu ermöglichen. Das Stadtteilzentrum soll auf der Freifläche neben der Grundschule Jürgenohl entstehen. Als Begegnungsstätte für alle Altersgruppen soll es neben diversen Freizeit-, Kultur- und Bildungsangeboten auch die Möglichkeit geben, Räumlichkeiten für private Veranstaltungen zu mieten. Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ stellte die Stadt Goslar einen Antrag für den Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ zur Finanzierung des Projektes. Die positive Entscheidung über den Förderantrag hat die Stadt Goslar im September 2020 erhalten.

Ein weiteres Projekt betrifft die Um- und Neugestaltung der Bromberger Straße. Im Februar 2020 wurden dazu Gestaltungsentwürfe im Stadtteilbüro Jürgenohl vorgestellt und die Arbeiten in der Bromberger Straße befinden sich in der Umsetzung. Zudem ist eine Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes Robert-Koch-Straße/ Marienburger Straße in Vorbereitung.

 

Verfügungsfonds

Mit der Städtebauförderung werden die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und die Stärkung der Stadtteilkultur und des nachbarschaftlichen Zusammenhalts in Jürgenohl angestrebt. Die aktive Beteiligung und Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner im Sanierungsgebiet ist wesentlich für die Erreichung dieser Ziele. Dazu richtete die Stadt Goslar im Jahr 2019 einen Verfügungsfonds ein, aus dem Bürgerinnen und Bürger Zuschüsse für kleinteilige Projekte und Aktionen mit einem kurzen Umsetzungszeitraum zur Förderung des sozialen Miteinanders beantragen können. Förderungsfähige Projekte schließen dabei beispielsweise Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Kunst im öffentlichen Raum, Mitmachaktionen zur Aufwertung des Quartiers, Veranstaltungen wie Ausstellungen, Lesungen oder Theaterdarbietungen sowie Stadtteilfeste ein.

Download Richtlinie Verfügungsfonds
Download Antrag Verfügungsfonds

Private Baumaßnahmen

Die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Jürgenohl“ umfasst verschiedene Einzelmaßnahmen. Neben öffentlichen Maßnahmen wie der Umgestaltung des Marktplatzes Jürgenohl unterstützt die Stadt Goslar private Eigentümerinnen und Eigentümer bei privaten Hausmodernisierungen, die zum Abbau von Barrieren und der Verbesserung des Wohnumfelds beitragen. Dazu können bei der Stadt Goslar Zuschüsse aus der Städtebauförderung beantragt werden.
Mit der Verfahrensbetreuung, der förderrechtlichen Abwicklung und für die Beratung hat die Stadt Goslar BauBeCon Sanierungsträger GmbH als treuhänderischen Sanierungsträger beauftragt.

Des Weiteren ist es nach § 7h EStG möglich, erhöhte Absetzungen für Herstellungskosten oder Anschaffungskosten bei Gebäuden in Sanierungsgebieten, wie dem Sanierungsgebiet „Jürgenohl“, in Anspruch zu nehmen. Inbegriffen sind dabei Maßnahmen, die der Instandsetzung oder Modernisierung dienen oder zu denen sich der Eigentümer gegenüber der Stadt Goslar verpflichtet hat. Voraussetzung für die Bewilligung erhöhter Absetzungen ist, dass das betreffende Gebäude im festgelegten Sanierungsgebiet liegt und ein Modernisierungs- und Instandsetzungsvertrag mit der Stadt Goslar besteht. Zur Inanspruchnahme der erhöhten Absetzungen wird darüber hinaus eine Bescheinigung benötigt, die gebührenpflichtig bei der Stadt Goslar beantragt werden kann.

Tag der Städtebauförderung

Am Samstag, den 8. Mai 2021 findet der diesjährige „Tag der Städtebauförderung“ bundesweit statt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Einschränkungen aufgrund der derzeitigen Covid-19-Pandemie ist es erforderlich, neue kreative Wege zu gehen, um im Austausch zu bleiben.

Für das Sanierungsgebiet „Jürgenohl“ findet eine digitale Gesprächsrunde im Jugendzentrum B6 statt, die per Livestream auf dem YouTube Kanal „Goslar“ (https://youtu.be/ryvFxz7HE_0) von 10:00 – 12:00 Uhr übertragen wird. Dabei tauschen sich Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtteil, der Sanierungsträger BauBeCon, der Quartiersmanager und der Fachdienst Stadtplanung über geplante oder bereits umgesetzte Projekte, die im Zusammenhang mit dem Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ stehen, aus.

Zusätzlich werden kurze Videosequenzen über den Stadtteil Jürgenohl gezeigt, die in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum B6 erstellt wurden. Dabei handelt es sich um die Vorstellung des Jugendzentrums B6, verschiedene Pläne und Bilder von Jürgenohl sowie kurze Interviews mit der Quartiersbewohnerschaft. Die technische Umsetzung der Veranstaltung wird mithilfe des Jugendzentrums B6 durchgeführt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung über den YouTube Kanal „Goslar“ zu verfolgen.

Sanierungsbeirat

Der Sanierungsbeirat „Jürgenohl“ ist ein ehrenamtliches Gremium, das den Stadterneuerungsprozess begleitet und berät. Darüber hinaus übernimmt der Beirat die Aufgabe der Vermittlung zwischen der Stadt Goslar und den Bürgerinnen und Bürgern. Die Sitzungen des Sanierungsbeirats sind öffentlich und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Darüber hinaus finden regelmäßig Bürgerinformationsveranstaltungen über die Entwicklungen im Sanierungsgebiet „Jürgenohl“ statt, in denen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geboten wird, sich aktiv in der Ideenfindung und in Diskussionen zur Gestaltung des Stadtteils einzubringen.

Die Sanierungsbeiratssitzungen 2021:

  • Mittwoch, 20.04.2021 um 18:00 Uhr hybride Sitzung mit Voranmeldung

Für die Teilnahme an der Videokonferenz entweder die Zoom App installieren oder sich über Ihren Browser anmelden.
Meeting-ID Zoom: 920 9957 9715
Kenncode Zoom: 359682
Link für Beitritt Zoom per Browser: https://zoom.us/j/92099579715?pwd=K0M3UFd0RlJndmxuYXRiSmgvcDJOdz09

  • Mittwoch, 02.09.2021 um 18:00 Uhr im GoTEC Tagungsbereich II

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner:

BauBeCon
Anne-Conway-Str. 1, 28359 Bremen
Michael Koch: Tel. 0421 32901-56 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Svenja Voll: Tel. 0421 32901-42 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Quartiersmanager
Ibis Institut
Pavel Simchanka: Tel. 0176 535 307 99 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stadt Goslar
Fachdienst Stadtplanung
Elisa Ko: Tel. 05321 704-562 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stadtteilbüro Jürgenohl
Das Quartiersmanagement ist als erste Anlaufstelle im Stadtteilbüro am Jürgenohler Marktplatz, Danziger Straße 53 direkt vor Ort.
Das Büro öffnet mittwochs von 08:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags nach Terminvereinbarung von 16:30 bis 18:30 Uhr.

 

Städtebaulicher Denkmalschutz "Altstadt Östlicher Teil"

Das Stadtentwicklungsprojekt Städtebaulicher Denkmalschutz „Altstadt – östlicher Teil“ geht für private Eigentümerinnen und Eigentümer in die aktive Phase. Ende des Jahres 2016 hat die Stadt Goslar für den östlichen Teil der Altstadt eine erste Bewilligung von Fördermitteln aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ erhalten. Weitere Mittel sind vom Land Niedersachsen für das Programmjahr 2017  bereits in Aussicht gestellt worden.

Mit Rechtskraft der Sanierungssatzung und der städtischen Förderrichtlinie im Juni 2017 sind die rechtlichen Voraussetzungen für die Förderung privater Baumaßnahmen gegeben. Mit der Verfahrensbetreuung, der förderrechtlichen Abwicklung und für die Beratung der privaten Eigentümer hat die Stadt Goslar die Niedersächsische Landgesellschaft mbH (NLG) als treuhänderischen Sanierungsträger beauftragt.

Das Städtebauförderungsprogramm Städtebauliche Denkmalschutz „Altstadt – östlicher Teil“ hat zum Ziel, die überwiegend denkmalgeschützte und erhaltenswerte Bausubstanz zeitgemäß zu modernisieren sowie das Wohnumfeld und das Stadtbild aufzuwerten. Dafür können die privaten Eigentümer Zuschüsse aus der Städtebauförderung bei der Stadt beantragen. Für die Beantragung steht der beigefügte Vordruck zur Verfügung.

Nachfolgende Dokumenten stehen Ihnen als Download bereit:

Protokolle der Sanierungsbeiratssitzungen:

Die Sanierungsbeiratssitzungen 2020:

  • Montag, 25.05.2020 um 17:00 Uhr im GoTEC, Tagungsbereich II, Am Stollen 19
  • Donnerstag, 24.09.2020 um 17:00 Uhr im Sitzungsraum Charley-Jacob-Str. 3, Zi. 01.004

Bei Fragen zum Verfahren und zur Förderung wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner:

Niedersächsische Landgesellschaft (NLG)
Anika Krystin Beverburg
Tel. 0511 123208-205, Fax 0511 1211-13205
Mobil 0160 90670512
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stadt Goslar
Juliana Bagus
Tel. 05321 704-376
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stadtteilbüro „Altstadt – östlicher Teil“, Breite Straße 62
Die NLG steht jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr im Stadtteilbüro beratend zur Verfügung.
Darüber hinaus sind nach Absprache Termine außerhalb der Bürozeiten möglich.

Fliegerhorst

Der Fliegerhorst Goslar im Norden des Stadtteils Jürgenohl steht nach seiner Aufgabe als Bundeswehrstandort für eine Nachnutzung zur Verfügung. Die Gebäude und Freiflächen bieten ein großes Entwicklungspotential für die Stadtentwicklung Goslars.

Das seit seiner Gründung in den 30er Jahren militärisch genutzte Territorium umfasst ca. 62 Hektar mit zum Teil gut erhaltenen Unterkunfts-, Versorgungs- und Verwaltungsgebäuden. Das gesamte Gelände ist in einen umfangreichen Baumbestand eingebettet und wird durch das angrenzende Gewerbegebiet im Westen und den südlich anschließenden Stadtteil Jürgenohl funktional und städtebaulich vorgeprägt.

Es liegt im Interesse des derzeitigen Eigentümers (Bund bzw. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben), das Gebiet zu vermarkten und im Interesse der Stadt Goslar, dieses Gebiet im Sinne der eigenen Stadtentwicklung sinnvoll zu nutzen.

Das Büro Ackers Partner Städtebau aus Braunschweig wurde beauftragt, ein Gutachten über das städtebauliche Entwicklungspotential des Fliegerhorstes zu erstellen. Im nun vorliegenden Gutachten werden die Entwicklungspotentiale des Fliegerhorstes herausgearbeitet und im Kontext mit den Potenzialen der Stadt Goslar bewertet. Diese Abwägung greift ein in den derzeit laufenden Prozess des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Goslar, in dem alle wesentlichen Parameter und Ziele der künftigen Entwicklung formuliert werden.

Das Gutachten können Sie hier downloaden.

Gegenwärtig läuft das Bieterverfahren unter den Kaufinteressenten, jedoch können auch weitere Kaufwillige unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ein Exposé abfordern und bieten.

Bebauungspläne

Nr. 169 "Fliegerhorst Ost"

Nr. 172 "Fliegerhorst" Blatt 1

Nr. 172 "Fliegerhorst" Blatt 2

Gutachten

 

Gebäudeplan

Weitere Informationen

Es besteht die Möglichkeit, Anregungen und Wünsche direkt bei den Ansprechpartnern der Stadt Goslar vorzubringen.
Ansprechpartner bei der Stadt Goslar:

Stadt Goslar - Fachdienst Stadtplanung
Helmut Borrmann, Tel. 05321 704-401, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Goslar 2025 - Ergänzung um Vienenburg

Am 17.03.2015 hat der Rat der Stadt Goslar beschlossen, einen "ratsoffener Workshop" zum Thema ISEK Goslar 2025 / Einzelhandelskonzept durchzuführen.

Dieser hat am 09.07.2015 im Kaisersaal in Vienenburg stattgefunden.

Eingeladen waren Vertreter aller Ratsfraktionen, die Ortsvorsteher und die Bürgervereine der Vienenburger Ortsteile sowie sogenannte Schlüsselpersonen (Vertreter von Landkreis Goslar, Wirtschaft, Handel, Dienstleistung), um in dieser Auftaktveranstaltung erste Ideen zu sammeln, wie die Zukunft von Goslar gemeinsam mit Vienenburg gestaltet werden kann.

Das Büro Ackers Partner Städtebau hat den Auftrag für das ISEK Vienenburg erhalten und durch die Veranstaltung geführt.

Die Bürger von Goslar werden im Rahmen der Erstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes intensiv beteiligt und können ihre Ideen ab sofort an die Stadt Goslar senden, per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder fernmündlich unter 05321 704-312 bzw. 704-375.

Auf dieser Internetseite werden die Bürger über den jeweils aktuellen Stand der Planungen informiert.

Lokale Erörterungen mit den Ortsvorstehern der Vienenburger Ortsteile

Am 14. und 15. Oktober haben Vertreter des Büros Ackers Partner Städtebau und des Fachbereiches 3 der Verwaltung die 6 Ortsteile von Vienenburg aufgesucht und mit den Ortsvorstehern bzw. der Ortsvorsteherin die bisherige Entwicklung, aktuelle Probleme und Chancen und Wünsche für die Zukunft angesprochen.

1. Sitzung der Lenkungsgruppe ISEK Goslar - Vienenburg

Am 26.11.2015 hat die 1. Sitzung der Lenkungsgruppe zum ISEK Vienenburg im Kaisersaal stattgefunden. Eingeladen waren je 1 Vertreter jeder Fraktion des Rates der Stadt Goslar, die Ortsvorsteher/in von Vienenburg und Schlüsselpersonen aus Wirtschaft, Tourismus und  Umwelt. Die Moderation lag beim Planungsbüro Ackers Partner Städtebau, Braunschweig.

Diese Sitzung diente der Nachbereitung des Startworkshops vom Juli 2015 und der o. a. nachfolgenden Bestandsaufnahme in den Vienenburger Ortsteilen sowie der Vorbereitung bzw. Abstimmung der Zielfindung für Vienenburg durch das beauftragte Planungsbüro.

Am 24.02.2016 fand die „Lokale Arbeitsgruppe mit Fokus Vienenburg“ im Kaisersaal statt.   Eingeladen waren neben den Ortsvorstehern/Innen aller Vienenburger Ortschaften Schlüsselpersonen aus den Vienenburger Vereinen und den Bereichen Jugend, Kirche, Feuerwehr, Gewerbe, Umwelt und Tourismus.

Nach einem Input-Vortrag durch das Büro Ackers Partner Städtebau, Braunschweig, wurden die Themen Wohnen, Gewerbe, Freizeit und Erholung sowie Vienenburg-Mitte in vier Arbeitsgruppen diskutiert und bewertet hinsichtlich ihrer Potentiale für die Zukunft.

Anschließend wurden entsprechend diverser Bewertungskategorien auf ausgedruckten Plangrundlagen von den Arbeitsgruppen Vorstellungen zu speziellen Unterthemen wie Knickwiese, Gewerbegebiet Güterbahnhof, Vienenburger See und Marktplatz skizziert.

Danach stellte jeweils ein Vertreter die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppe dem Plenum vor. Es stellte sich heraus, dass alle Teilnehmer die Potentiale von Vienenburg nahezu gleich einschätzen.

Auf Grundlage der seit Herbst 2015 gesammelten umfänglichen Informationen hat das Büro Ackers Partner Städtebau die Konzepte für Vienenburg erarbeitet. Diese wurden der Lenkungsgruppe am 16.06.2016 vorgestellt und mit deren Mitgliedern diskutiert.

Ergebnis der Sitzung der Lenkungsgruppe vom 16.06.2016

Für die Bürger bestand die Möglichkeit, die aktuellen Konzeptionen im Rahmen einer zweiwöchigen Ausstellung in den Bürgerbüros Goslar und Vienenburg vom 17.10.2016 bis 28.10.2016 an Stelltafeln anzusehen, Anregungen vorzubringen und mit Mitarbeitern des Fachdienstes Stadtplanung zu erörtern.

Von der letztgenannten Möglichkeit machten mehrere Vienenburger BürgerInnen Gebrauch. Ihre Anregungen wurden an das Büro Ackers Partner Städtebau Braunschweig zur Abwägung bzw. Aufnahme in das ISEK Vienenburg weitergeleitet.

Nach Erstellung des Gesamtkonzeptes Ende diesen Jahres soll das "ISEK Goslar 2025 – Fortschreibung 2016 und Ergänzung um Vienenburg" im Frühjahr 2017 öffentlich vorgestellt werden.

20160919 01 133x200       20160919 02 133x200 20160919 03 133x200 20160919 04 133x200
Wohnbaupotentiale Siedlungs- und Freiraumentwicklung Stadtteilentwicklungskonzept und
Leitbild Hierarchisches System
Leitbild Wirtschaft und Gewerbepotentiale

 
Am 21.03.2017 hat das Büro Ackers Partner Städtebau, Braunschweig, die wesentlichen Ergebnisse des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Goslar/Vienenburg 2025 im Vienenburger Kaisersaal in gemeinsamer ratsoffener Sitzung des Ausschusses für Bauen und Umwelt und des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Leben im Welterbe vorgestellt.

Sie betreffen zum Einen das Monitoring des ISEK Goslar 2025 (Ratsbeschluss 2011) für den Bereich der ehemaligen Stadt Goslar (in den Stadtgrenzen bis 31.12.13) und zum Anderen die Ergänzung um den Bereich der ehemaligen Stadt Vienenburg sowie mögliche Synergien für beide Bereiche.

Präsentation der wesentlichen Ergebnisse vom 21.03.2017

Im Mai 2017 wurde der Endbericht des Gesamtkonzeptes ergänzt um Steckbriefe bezüglich zukünftiger Wohnbau- und Gewerbeflächen und dann dem Rat der Stadt Goslar und seinen Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

Am 20.06.17 erfolgte der Ratsbeschluss ohne Änderungen.

Das

Integrierte Stadtentwicklungskonzept Goslar 2025 - Ergänzung um Vienenburg

ist über den vorstehenden Link für Jedermann einseh- und ausdruckbar bereitgestellt.

Stadtentwicklungskonzept ISEK 2025

„Integriertes Stadtentwicklungskonzept Goslar 2025“ vom Rat der Stadt beschlossen

Goslarerinnen und Goslarer waren aufgerufen, an der Entwicklung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Goslar 2025 mitzuwirken. Auf einem dafür eingerichteten Internetforum konnten sie sich mit ihren Wünschen und Anregungen im Rahmen einer Diskussionsplattform beteiligen und ihren konstruktiven Beitrag zur Stadtentwicklungskonzeption einbringen. Lokale Arbeitsgruppen befassten sich mit stadtteilspezifischen Zielen und Projekten.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen und die realisierbaren Anregungen der Bürgerinnen und Bürger wurden als Diskussionspunkte in den sich anschließenden Workshop am 23. April 2010 im Schulzentrum Goldene Aue mit aufgenommen. Mit Vertretern aus Industrie und Handel, Dienstleistungsunternehmen, Politik und Verwaltung wurden die Ziele, Handlungsfelder und Projekte der Stadtentwicklung für die Stadt Goslar bis zum Jahr 2025 aus gesamtstädtischer Perspektive diskutiert, bewertet und erste Empfehlungen formuliert:

Der besondere Dreiklang aus Naturlandschaft, Kulturlandschaft und Stadtkultur wurde als Grundwert von Goslar definiert.

Dabei ergeben sich als Leitlinien für die Stadtentwicklung:

  • Goslar im Spannungsfeld reicher Geschichte und starker Innovation zu entwickeln,
  • den Zusammenhang der Lebenswelten zu gestalten,
  • Goslar als vielfältige Schnittstelle in der Region zu entwickeln.

Für die einzelnen gesamtstädtischen Leitbilder

  • Freiraumentwicklung,
  • Wirtschaft,
  • Siedlungsentwicklung und
  • Hierarchisches System

wurden wesentliche Zielaussagen formuliert.

Stadtteilspezifische Ziele und Projekte wurden parallel dazu in den lokalen Arbeitsgruppen für die vier Schwerpunktbereiche Jürgenohl, Hahnenklee-Bockswiese, Oker und Altstadt erarbeitet und abgestimmt.

Die auf breiter Basis mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erarbeiteten Vorschläge, wie die Stadtentwicklung für Goslar bis zum Jahr 2025 gestaltet werden soll, wurden anschließend von dem fachlich begleitenden Büro Ackers Partner in Braunschweig zu einem abschließenden „Integrierten Stadtentwicklungskonzept Goslar 2025“ aufbereitet und nunmehr am 08.06.2011 vom Rat der Stadt Goslar beschlossen.

Damit wurde die mehrere Jahre dauernde Erstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für Goslar mit der (zeitlichen) Zielausrichtung 2025 abgeschlossen und der nächste Arbeitsschritt, die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes, vorbereitet.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Goslar 2025 ist nachfolgend kapitelweise aufrufbar: 

Stadtentwicklung

Eine Stadt ist kein starres Gebilde, sondern entwickelt sich permanent weiter (sogar in dieser Minute, in der Sie diesen Text lesen). Damit dies in einer geordneten Form passiert und die wirtschaftlichen, sozialen und umweltschützenden Interessen gewahrt werden, gibt es die Stadtentwicklung. Sie umfasst neben der konzeptionellen Planung auch die Stadt- und Verkehrsplanung.

Ziel ist es, eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung zu gewährleisten, die die unterschiedlichen Anforderungen miteinander in Einklang bringt.

Ansprechpartner Stadtentwicklung

Helmut Borrmann
Charley-Jacob-Straße 3, 38640 Goslar
Tel. 05321 704-401, Fax 05321 704-1401
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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