Stadtarchiv Goslar – Das Gedächtnis der Stadt

Das Stadtarchiv befindet sich im Kulturmarktplatz, auch KUMA genannt. Der Bereich des Stadtarchivs mit dem Lesesaal ist im 2. Stockwerk im Nordflügel und ist gut vom Museumsufer über das große Treppenhaus und den Aufzug erreichbar. Bei umfangreichen Recherchen empfiehlt es sich vorher einen Termin abzusprechen. 

Als Hauptöffnungstage stehen Dienstag von 10 bis 16 Uhr und Donnerstag von 10 bis 18 Uhr zur Verfügung.

Das Stadtarchiv Goslar zählt, sowohl was Alter und Inhalt als auch den Umfang betrifft, zu den bedeutendsten deutschen Stadtarchiven. Es gehört zum städtischen Fachbereich Kultur und Bürgerservice und ist als „Gedächtnis der Stadt“ die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zur Goslarer Geschichte. Durch das Niedersächsische Archivgesetz vom 25. Mai 1993 ist gesetzlich geregelt, entstandenes Archivgut zu sichern.

Das Stadtarchiv ist somit zuständig für das gesamte Schriftgut der Stadt Goslar, das auf Dauer aufbewahrt werden muss. Damit dient das Archiv nicht nur der Rechtssicherung der Stadt, sondern auch der historischen Forschung, der wissenschaftlichen Nutzung oder auch dem privaten Interesse der Bürger.

Wer nutzt das Stadtarchiv

Die im Archiv verwahrten Unterlagen stehen Rat und Verwaltung für ihre Aufgaben (Sicherung und Durchsetzung kommunaler Rechte, Verwaltungsaufgaben) zur Verfügung. Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, die Unterlagen für wissenschaftliche Zwecke (z.B. Magisterarbeiten, Dissertationen, Ausstellungen), aber auch private Anliegen (z.B. Firmen- und Vereinschroniken, Ortschroniken, Familienforschung, heimatkundliches Interesse) zu nutzen.

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