„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ Art 3. Abs.2 Grundgesetz

So steht es in unserer Verfassung. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist damit ein Grundsatz auf dem aufgebaut werden kann und muss. Es genügt jedoch nicht, Gleichstellung im Gesetz zu verankern, wenn diese nicht Realität ist. Geschlechterstereotype, Rollenvorstellungen und -erwartungen hemmen die Gesellschaft im Hinblick auf tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter. Um Gleichberechtigung in allen Bereichen unserer Gesellschaft zu verwirklichen, wurde der Grundsatz-Artikel deshalb 1994 durch folgenden Zusatz ergänzt:

„Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

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Arbeitsschwerpunkte

Vor allem die Strategie des Gender Mainstreaming spielt in der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten eine entscheidende Rolle.

Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechterneutrale Wirklichkeit gibt (Definition des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend).

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Frauenpolitische Arbeit

Politik braucht Frauen!

Frauen sind in der Politik unterrepräsentiert. Aktuell sind im Stadtrat Goslar 21% Frauen vertreten, in den Niedersächsischen Kommunalparlamenten durchschnittlich 24%. Doch für eine erfolgreiche gesellschaftliche und politische Willensbildung und Veränderungen im Sinne der Gleichstellung müssen auch die Sichtweisen und Perspektiven von Frauen in die Politik einfließen. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung fördert daher die Mentoring-Programme für mehr Frauen in der Politik. Neben der zentralen Durchführung durch den Verein Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. werden die Mentoring-Programme niedersachsenweit regional durch kommunale Gleichstellungsbeauftragte betreut. Das Ziel ist es, den Verfassungsauftrag "Gleichberechtigung von Männern und Frauen" zu verwirklichen.

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Sicherheit und Gewalt

Häusliche Gewalt

In Deutschland kommt es heute leider immer noch vermehrt zu häuslicher Gewalt. Die Hintergründe, die Opfergeschichten und Ausprägungen sind dabei vielfältig. Die Taten können für Opfer aber auch für Kinder gravierende Folgen haben, weshalb frühzeitige Hilfe notwendig ist.

Der AWO-Kreisverband Region Harz e. V. hat daher die Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt im Landkreis Goslar (BISS) ins Leben gerufen. Menschen, die häusliche Gewalt erfahren, finden dort eine kostenlose Anlaufstelle. Die BISS bietet daher:

  • Verschwiegenheit und Diskretion
  • Hilfe bevor es zu einem Polizeieinsatz kommt
  • Unterstützung beim selbst aktiv werden

Seit August 1999 gibt es das Goslarer Frauenhaus, ein kooperatives Mitglied der AWO. Hier finden Frauen und ihre Kinder Zuflucht. Der Standort ist zum Schutz der Betroffenen anonym.

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Interessante Links

Hier finden Sie eine Liste mit interessanten Links rund um die Thematik Gleichstellung

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Infomaterial und Ratgeber

Hier finden Sie Informationen zu u.a. folgenden Themen: Geschlechtergerechte Sprache, Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Istanbul-Konvention, CEDAW Abkommen

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