Informationen für Betroffene des Hochwassers vom Juli 2017

Im Juli wurde die Region von einem Hochwasser heimgesucht, das schwere Schäden angerichtet hat. Das Land Niedersachsen hat finanzielle Hilfe Unternehmen zugesagt, die von der Flut betroffen sind.

Unternehmen können Antrag auf Landeshilfe stellen

Mindestschaden von 2000 Euro – Ansprechpartner ist die NBank in Hannover.

Nachdem zunächst Privatpersonen einen Antrag auf Hochwassersoforthilfe des Landes stellen konnten (die Hilfsprogramme hierfür sind abgeschlossen), hat das Land Niedersachsen ein entsprechendes Programm für Unternehmen und Angehörige freier Berufe aufgelegt. Die Richtlinie trat am 22. September 2017 in Kraft.

Für die Bewilligung der Hochwasserhilfe für Unternehmen und Freiberufler ist die N-Bank zuständig, die Investitions- und Förderbank Niedersachsen.

Bei Bewilligung wird ein sogenannter nicht rückzahlbarer Zuschuss bis maximal 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben gewährt. Das bedeutet, die Mittel sind zweckgebunden und müssen nicht zurückgezahlt werden, wenn sie ordnungsgemäß zur Beseitigung der Hochwasserschäden verwendet werden. Eine der Bedingungen ist eine Schadenshöhe von mindestens 2000 Euro; eine Insolvenz vor Eintritt des Hochwassers ist hingegen ein Ausschlusskriterium. Kontaktdaten, die detaillierten Voraussetzungen für eine Förderung und das Antragsformular sind auf der Website der NBank (www.nbank.de) unter dem Stichwort „Hochwasser“ zu finden – entweder über die Suchleiste oder unter der Rubrik „Förderprogramme A-Z“.

Weitere Informationen können der Internetpräsenz des Landes Niedersachsen entnommen werden:
www.hochwasser.niedersachsen.de.