Goslarer Straßennamenkatalog - Doktorsbusch


Doktorsbusch

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Die Straße Doktorsbusch ist durch eine Zufahrt von der Vienenburger Straße zu erreichen. Die Straße beginnt als dritte Abfahrt links in einem Kreisel und verläuft in einem Bogen bergauf. Der weitere Verlauf führt die Straße Doktorsbusch bergab zum Kreisel zurück, wo sie als zweite Abfahrt endet. Wie der umliegende Bereich ist auch der Doktorsbusch eine Spielstraße.

Die Bebauung und Erschließung des Neubaugebietes in Sudmerberg Nord begann im Jahre 2005.  Dieses Neubaugebiet besteht nur aus zwei Straßen, dem Schlehenweg und dem Doktorsbusch. Die sich im Kreisel befindliche Bushaltestelle Sudmerberg-Nord wird nur wochentags von der Linie 805 der Stadtwerke angefahren. Sie dient in erster Linie dem Schulverkehr. Während der Schulferien verkehrt sie nur stark eingeschränkt.

Im Oktober 2008 wurde mit dem Bau des Spielplatzes begonnen. Die Spielgeräte sind aus Holz und laden die Kinder der Anwohner zu manchem Abenteuer ein. Bis auf ein Eckgrundstück sind alle Grundstücke im Doktorsbusch mit großzügigen Häusern bebaut. Auffällig ist, dass fast alle Häuser von Säulen unterschiedlichen Stils geschmückt werden. Viele Anwohner haben Mauern aus Natursteinen angelegt. Besonders interessant ist ein Grundstück, an dem die Mauer wie eine Ruine aus vergangenen Tagen wirkt.

Wer vermutet, dass im Doktorsbusch Doktoren an den Büschen hängen, sieht sich leider getäuscht. Der Doktorsbusch wurde nach der gleichnamigen Flur am Nordwesthang des Sudmerbergs oberhalb der Landwehr bezeichnet. Zur Landwehr gehörte auch die Hermanswarte, die sich hier im 14. Jahrhundert auf dem Sudmerberg befunden haben soll. Im Norden des Wohngebietes Doktorsbusch schließen sich die Weide- bzw. Ackerflächen Unter dem Doktorsbusche sowie der neue Wirtschaftsweg an, der in die Vienenburger Straße mündet.

Quellen:

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Katalog für Goslar, Rammelsberg, Steinberg, Georgenberg, Sudmerberg und Ohlhof

Der Katalog ist das Ergebnis eines Projektes der Oskar-Kämmer-Schule in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jobcenter, das von der Stadt Goslar, der GMG, der Stadtbus Goslar GmbH und dem Heimatforscher Hans-Günther Griep unterstützt wurde. Ein Team aus 13 Projektteilnehmern hat sich mit der Historie und Namensgebung der Goslarer Straßen beschäftigt und erfasste Straßennamen, fotografierte Straßen, recherchierte bei Bedarf im Stadtarchiv und befragte Zeitzeugen.

Auch wenn das Projektteam stets einen hohen Qualitätsstandard vor Augen hatte, so erhebt dieser Katalog nicht den Anspruch, den Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens zu genügen. Auch können Fehler inhaltlicher oder sonstiger Art leider nicht ausgeschlossen werden. Hierfür bitten wir um Verständnis.