Mit dem Fahrrad von Goslar nach Beroun

Goslar/Beroun. Zwei Wochen dauerte ihre Tour: Eine Gruppe von Jugendlichen aus beiden Städten ist von Goslar in die tschechische Partnerstadt Beroun gefahren – mit dem Fahrrad. Diese spezielle Jugendbegegnung wurde von der Stadtjugendpflege Goslar und der Referentin für Städtepartnerschaften der Stadt Beroun organisiert und begleitet. Im Vorfeld hatte der Radsportverein RSV Adler Goslar das Projekt unterstützt.

Am 2. Juli wurde die tschechische Jugendgruppe in Goslar begrüßt. Nach einer Stärkung im Jugendzentrum B6 wurden die Drahtesel „eingeritten“. Man erkundete zum Einstieg Goslar mit seinen Sehenswürdigkeiten. Ein Abstecher auf das Goslarer Schützen- und Volksfest durfte natürlich nicht fehlen. Tags darauf brach die Gruppe zur Fahrradtour in Richtung Beroun auf.

Ziel der ersten Etappe war die Jugendherberge in Thale. Nachdem in der Mittagspause das Schloss in Wernigerode begutachtet worden war, testeten die Jugendlichen und ihre Begleiter die Kabinenbahn in Thale und genossen die Aussicht vom Hexentanzplatz. Die Jugendlichen planten die ganze Reise über selbstständig ihre Tagestouren und Übernachtungsmöglichkeiten. Und weil die ersten 60 Kilometer keine große Herausforderung für sie waren, planten sie für die nächsten Tage Etappen mit rund 80 Kilometern Länge. So konnte am folgenden Tag bereits die Stadt Bernburg erreicht werden. Sogar eine Abkühlung im Freibad lag noch im Zeitplan der Jugendlichen. Im weiteren Verlauf ihrer Reise übernachtete die Gruppe in Lutherstadt Wittenberg; sie konnte ihre Zelte auf einem abgelegenen Zeltplatz am Rande eines alten Baggersees aufschlagen.

Zur Abwechslung wurde am 7. Juli nur eine kleine Distanz mit dem Fahrrad zurückgelegt, denn es stand eine lange Schiffsfahrt mit einem Dampfschiff von Seußlitz bis nach Dresden auf dem Plan. Da ein Nachmittag in Dresden nicht ausreicht, um alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden, wurde noch ein weiterer Tag drangehängt. Auf dem Plan standen die Besichtigung der Museen im Schloss, eine abendliche Stadtrundfahrt und zu guter Letzt ein Abenteuer: Im „Team-Escape“ galt es, gemeinsam knifflige Rätsel zu lösen, um aus einem verschlossenen Raum zu entkommen.

Zwei Tage später passierten die Jugendlichen die deutsch-tschechische Grenze bei Hrensko. Für zwei Tage wurde eine schöne Pension in der „Böhmischen Schweiz“ bezogen. Die Gruppe erkundete die „Wilde Klamm“ mit einem Boot sowie das Prebischtor. Da das Wetter am darauffolgenden Tag nicht mitspielte, wurde der Zug als Reisemittel vorgezogen, um nach Litomerice zu gelangen. Auf dem Programm stand der Besuch des ehemaligen Gefangenenlagers im Dritten Reich „kleine Festung“ in Theresienstadt.

Ziel an Tag 9 der Jugendbegegnung war bereits Prag. Auf der Tour dorthin musste der erste und einzige „Platten“ der Fahrradtour geflickt werden. In Prag angekommen wurde die Unterkunft in einem Hausboot bezogen und im Anschluss die Stadt erkundet – auch noch am folgenden Tag. Am 14. Juli schließlich nahmen die Berouner und Goslarer ihre letzte Tour mit dem Rad in Angriff. Es ging von Prag bis Beroun, wo Bürgermeister Ivan Kus sie herzlich begrüßte. Selbstverständlich durfte auch ein Tag Programm in Beroun nicht fehlen. Am 16. Juli hieß es dann nach 683 Kilometern und 15 Tagen Abschied nehmen.

Die nächste sportliche Jugendbegegnung steht bereits in den Startlöchern. Vom 27. Oktober bis zum 1. November organisiert die Stadtjugendpflege in Kooperation mit dem MTV Goslar eine weitere Begegnung in Goslar unter dem Motto „Discovering Sports“. Es wird eine Jugendgruppe aus Raanana (Israel) und Arcachon (Frankreich) erwartet. Hierfür werden noch Goslarer Jugendliche gesucht, die gerne am sportlichen Programm teilnehmen, und auch einen Gast aufnehmen möchten. Anmeldungen und Fragen nimmt die Stadtjugendpflege unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter den Rufnummern (05321) 704-342 und -479 entgegen.

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Fotos (Stadt Goslar):

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1) Bürgermeister Ivan Kus begrüßt die Jugendlichen nach ihrer Ankunft in Beroun.

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2) Warten auf die Fähre in Coswig.

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3) Mit dem Dampfschiff geht es nach Dresden.

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