Klauskapelle

Romanische kleine Hallenkirche aus dem 12. Jh., Teil der städtischen Wehranlage am Klaustor. Seit 1537 Hospitalkapelle der Bergleute als Ersatz für die zerstörte Kirche im Bergedorp. Sie liegt am Anfahrweg der Bergleute und ist für Jahrhunderte ihr Gebets- und Gottesdienstraum. Die Frankenberger Pfarre hat das Kanzelrecht und erwirbt 1969 die Kapelle von der Bergverwaltung. 1988 wird sie von den Bergleuten nach der letzten Schicht am Rammelsberg zum Abschied besucht. Heute ist sie regelmäßig ins Gemeindeleben eingebunden für Gebetszeiten und Gottesdienste.

Besonders sehenswert sind:

  • gotische Holzkanzel, darüber Rest einer Freskenmalerei
  • gotische bemalte Holzdecke
  • Gesangbuchschränkchen (16. Jh.)
  • Triumphbogengruppe, Kruzifix vom Anfang des 14. Jh.
  • 2 Erzbrocken als Kerzenträger (1988)

Öffnungszeiten:

Besichtigungen und Führungen auf Anfrage.
Schlüssel beim Schuhmacher Oberle neben der Klauskapelle erhältlich

Kontakt:

Tel. 05321 22464 und 22566
Fax 05321 1566