Sehenswürdigkeiten rund um den Markt 

Marktplatz und Marktbrunnen

Der Marktplatz mit dem Rathaus wird überragt von den ungleichen Türmen der Marktkirche. Die große Bedeutung des Marktbrunnens ist augenfällig: er markiert den Mittelpunkt des Marktplatzes und damit der Stadt, er wird bekrönt vom Wahrzeichen Goslars, dem Adler. Was sich dem Beschauer auf den ersten Blick als einheitliches Kunstwerk präsentiert, ist in Wirklichkeit ein kompliziertes Puzzle:

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Rathaus und Huldigungssaal

Das Goslarer Rathaus ist ein Jahrhundertbauwerk im ganz speziellen Wortsinn: beginnend in der Mitte des 15. Jahrhunderts mit dem Ostflügel, dessen Arkaden sich zum Marktplatz öffnen, wurde es über mehr als 400 Jahre durch immer neue Anbauten vergrößert. Bestimmend für den Gesamteindruck ist allerdings das 16. Jahrhundert, eine Blütezeit Goslars, in der die Hansestadt und Freie Reichsstadt vom Aufschwung des Bergbaus profitierte.

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Glocken- und Figurenspiel am Markt

Vier Mal täglich richten sich alle Blicke und Fotoapparate auf den Zwerchgiebel des "Kämmereigebäudes" an der Ostseite des Marktplatzes. Drei Türchen öffnen sich, und ein Figurenumlauf erzählt – untermalt vom Glockenspiel, das bergbauliche Weisen intoniert – die Geschichte des Rammelsberger Bergbaus von der sagenhaften Entdeckung durch den Ritter Ramm bis zur Neuzeit.

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Kaiserworth

Das Hauptgebäude des Rathauses war noch nicht lange fertiggestellt, da bauten die Kaufherren 1494 in seiner unmittelbaren Nachbarschaft ihr Gildehaus. Sie waren die wohlhabendsten und einflussreichsten Bürger der Stadt und demonstrierten das mit diesem Bauwerk, mit dem sie das Rathaus fast ein wenig in den Schatten stellten.

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Schuhhof

Nicht weit entfernt vom Marktplatz befindet sich der Schuhhof, der älteste Platz in Goslar. Ihn umrahmen stattliche Fachwerkhäuser und die Arkaden des Schuhmacher-Gildehauses. Die Erstehung der Häuser aus den ehemaligen schmalen Marktbuden ist noch heute zu erkennen.

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Bäckergildehaus

An der östlichen Front des Bäckergildehauses kann man das Wappen des Bäckergildezeichens sehen, den ungekrönten Goslarer Adler mit einem Wecken als Herzschild und anderem Backwerk.

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Brusttuch

Das 1521 erbaute Brusttuch ist eines der schönsten Patrizierhäuser Goslars. Kaum ein rechter Winkel findet sich an diesem Haus auf trapezförmigem Grundriss, und der Zimmermann musste alle Kunstfertigkeit für das Fachwerk und die Dachkonstruktion aufbieten. Am Fachwerk des Obergeschosses hat ein Bildschnitzer seiner Phantasie freien Lauf gelassen.

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Moritz-von-Sachsen-Platz

Der Moritz-von-Sachsen-Platz liegt zwischen den Straßen An der Abzucht, Schulstraße, Rundenienstraße und Kornstraße. Er ist erst im Jahr 1996 nach dem gleichnamigen Kurfürsten von Sachsen benannt worden. Auf dem Platz steht ein Standbild mit seinen Geburts- und Sterbedaten.

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Lohmühle

An Gose und Abzucht finden sich über 40 Stellen, an denen im Laufe der letzten 1000 Jahre das Wasser zum Antrieb von Mühlrädern genutzt wurde. Heute klappert nur noch eine Mühle "am rauschenden Bach". Die Mühle am "Klapperhagen" wurde im frühen 16. Jahrhundert erbaut und beherbergte in der letzten Phase des Betriebs eine Zement- und eine Lohmühle.

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