Frankenberger Kirche

Die Kirche St. Peter und Paul auf dem Frankenberge wurde im 12. Jh. als dreischiffige, kreuzförmige, flachgedeckte Pfeilerbasilika errichtet. Sie steht am höchsten Punkt der Stadt. Ihre Türme waren Teil der Stadtbefestigung. 1108 wird eine Kirche urkundlich erwähnt, ab 1234 wird sie auch von den Schwestern des benachbarten Klosters der Hl. Maria Magdalena genutzt. Um 1240 Einwölbung, 14. und 15. Jh. gotische Veränderungen an Chor und südlichem Kreuzarm, 1783 Abtragung der baufälligen Türme, Bau der barocken Holzhaube, 1873/80 gründliche Sanierung außen und innen.

Die Frankenberger Kirche ist die Pfarrkirche der Bergleute, die im bergwerksnahen Frankenberger Viertel lebten. Daran erinnern noch heute die Glockeninschriften und die Feier des Bergdankfestes am Sonntag vor Aschermittwoch.

Besonders sehenswert sind:

  • die romanische Basilika
  • der Konsolbogenfries und das Tympanon von 1230 am Südeingang
  • romanische Kapitell- und Säulenplastik im Inneren der Kirche
  • die Westempore (Nonnenempore)
  • die Wandmalereien, besonders an der Innenseite der Westempore (13. Jh. - original)
  • Grabstein eines Stifterpaares (13. Jh.)
  • die barocken Schnitzwerke Hauptaltar (1675), Bergmannsprieche (1689), Kanzel (1698), Orgelprospekt

Öffnungszeiten:

April bis Oktober 09.00 – 18.00 Uhr
November bis März nach Vereinbarung
Führung auf Anfrage

Kontakt:

Tel. 05321 22464 und 22566, Fax 05321 1566
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.frankenberg-goslar.de

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