Stadtarchiv Goslar – Das Gedächtnis der Stadt

Das Stadtarchiv Goslar zählt, sowohl was Alter und Inhalt als auch den Umfang betrifft, zu den bedeutendsten deutschen Stadtarchiven. Es gehört zum städtischen Fachbereich Kultur und Bürgerservice und ist als „Gedächtnis der Stadt“ die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zur Goslarer Geschichte. Durch das Niedersächsische Archivgesetz vom 25. Mai 1993 ist gesetzlich geregelt, entstandenes Archivgut zu sichern.

Das Stadtarchiv ist somit zuständig für das gesamte Schriftgut der Stadt Goslar, das auf Dauer aufbewahrt werden muss. Damit dient das Archiv nicht nur der Rechtssicherung der Stadt, sondern auch der historischen Forschung, der wissenschaftlichen Nutzung oder auch dem privaten Interesse der Bürger.

 

Wer nutzt das Stadtarchiv

Stadtarchiv

Die im Archiv verwahrten Unterlagen stehen Rat und Verwaltung für ihre Aufgaben (Sicherung und Durchsetzung kommunaler Rechte, Verwaltungsaufgaben) zur Verfügung. Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, die Unterlagen für wissenschaftliche Zwecke (z.B. Magisterarbeiten, Dissertationen, Ausstellungen), aber auch private Anliegen (z.B. Firmen- und Vereinschroniken, Ortschroniken, Familienforschung, heimatkundliches Interesse) zu nutzen.

Archivgeschichte

Der älteste Hinweis auf ein eingerichtetes Archiv, wenngleich es nur aus einigen Truhen bestand, findet sich im sogenannten Archivregister von 1399, in dem die ca. 400 damals vorhandenen Urkunden aufgelistet sind. Durch den intensiven Bergbau am Rammelsberg setzte für die Stadt Goslar im 14. Jahrhundert eine Blütezeit ein. Das Schriftgut der Stadt wuchs derart an, dass es erforderlich wurde, dieses zu organisieren.

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Archivbestände

Im Stadtarchiv befinden sich u.a. zahlreiche Urkunden der Stadt Goslar, von Kirchen, Hospitälern, Amtsbücher und Protokolle sowie Akten und Rechnungen aus den unterschiedlichsten Bereichen.

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Sammlungen

Ergänzt werden die Bestände des Archivs mit Sammlungen aus Nachlässen, Bildern und Fotos, Karten und Plänen sowie diversen Zeitungen und Amtsblättern, diese auch größtenteils mikroverfilmt.

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Korrespondierende Bestände in anderen Archiven

Goslar betreffende Archivalien (Kloster Frankenberg, Kloster Neuwerk, Stift Georgenberg/Grauhof und Stift Riechenberg) befinden sich auch im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv Hannover, im Staatsarchiv Wolfenbüttel und im Bistumsarchiv Hildesheim.

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Öffentlichkeitsarbeit

Archivführungen für Schulklassen und Gruppen (nach Vereinbarung)

  • Projektwochen
  • Vorträge
  • Praktikumsplätze (Schüler, Studenten) auf Anfrage
  • Ausstellungen

Förderverein pro stadtarchiv goslar e.V.

Der Verein „pro stadtarchiv goslar e.V.“ ist im Jahr 2007 aus der bereits seit ca. 10 Jahren existierenden „Initiative Pro Stadtarchiv“ hervorgegangen. Ziel des Fördervereins ist es, das Stadtarchiv ideell und finanziell zu unterstützen. Hier erfahren Sie mehr über den Verein und Aktuelles aus dem Stadtarchiv:
www.prostadtarchiv.de

Hinweis

Das Stadtarchiv ist an der ständigen Ergänzung seiner Sammlungen interessiert und übernimmt gern weitere stadtgeschichtliche Unterlagen (Fotos, Druckschriften, Nachlässe etc.), auch von privaten Anbietern, Firmen und Vereinen

Öffnungszeiten & Kontakt

  • Dienstag: 9.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
  • Donnerstag: 9.00 bis 17.00 Uhr

Stadtarchiv Goslar
Zehntstraße 24, 38640 Goslar
Tel. 05321 383961, Fax 05321 394425
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